(c) Franz Keppel

++ Österreichs Naturschutz und Wissenschaftler stehen hinter „Rettet die Mur“ ++ Dr. Bernd Lötsch, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zechner, Dr. Günther Kräuter, der WWF Österreich, der Naturschutzbund, die Organisation Riverwatch und viele mehr – sie alle stehen hinter der Plattform „Rettet die Mur“ und treten gegen das Denkmal der Zerstörung der Energie Steiermark auf.

Foto: Franz Keppel

Auf Seite der Murschützer wächst der Protest unübersehbar. AktivistInnen stoppen die Rodungen vielerorts. Ob per Boot, über den Landweg oder auf Bäumen verhindern sie die Bauarbeiten in verschiedenen Abschnitten.Trotz einer Reihe von Anzeigen gegen die Verstöße der Energie Steiermark versucht diese heute die Rodungsarbeiten an der Mur fortzusetzten.

Sehen Sie diesen Kurzfilm von Uwe Koenzen über die Auswirkung von Wasserkraft anhand der Soča. Der Film zeigt sowohl die hohe Schutzwürdigkeit der oberen Soča, als auch die heute schon durch Wasserkraftnutzung völlig degradierten unteren Laufabschnitte.

++ Schlägerungen in vollem Gang – Aktivisten vor Ort ++ Die Rodungsarbeiten für das Murkraftwerk in Graz haben heute begonnen. Pünktlich am Tag nach der Wahl beginnen um 6:00 Früh Rodungstrupps an der Mur die Bäume zu fällen.

Inzwischen finden beidseitig der Mur zwischen Puntigamer Brücke und Puchsteg, schwere Bauarbeiten statt.

Foto: Stefan Leitner

++ Demonstrationen gegen das Murkraftwerk wachsen weiter ++ Am Tag vor der Wahl setzen die GrazerInnen noch einmal ein deutliches Zeichen. Beinahe 4.000 gehen für die Mur auf die Straße. Sie alle fordern einen Baustopp und die Volksbefragung. „Wer die Demokratie biegt, fliegt!“ prophezeien sie auf einem Transparent zur Wahl.

Foto: Hasankeyf Matters

Lesen Sie hier die Neuigkeiten zu der Ilisu Baustelle von Ercan Ayboga, Initiative to Keep Hasankeyf Alive: The construction of the Ilisu Dam and HEPP still continues, currently with an unknown number of workers (probably hundreds). According to a 26 November 2016 statement of Ali Fuat Eker, director of the 16th region of the DSI (State Water Works), 85 % of the project has been completed.

++ Chancen und Bedrohungen für einen der wertvollsten Flüsse Europas ++ Hochwasserschutz ausgearbeitet ++ Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag ++ Anlässlich des Weltfeuchtgebietstages am 2. Februar präsentierten heute die Naturschutzorganisationen Riverwatch und EuroNatur das „Weißbuch Save“, ein umfassendes Werk über einen der ökologisch wertvollsten und einen der am wenigsten bekannten Flüsse Europas. 

© Philipp Podesser

Mehr als 2.000 Menschen aus allen Schichten der Grazer Bevölkerung sind letzten Samstag dem Aufruf der Plattform „Rettet die Mur“ gefolgt. Gemeinsam sind sie für eine Volksbefragung marschiert. Die überparteiliche Bürgerbewegung gegen das Murkraftwerk ist damit derzeit Österreichs größte Bewegung für den Umwelt- und Lebensraumschutz.

Hoffnung für den Mavrovo Nationalpark. Der Fluss Radika darf weiterhin frei fließen.© Theresa Schiller/ EuroNatur

++ Neue Hoffnung für Balkanflüsse: EBRD stoppt Finanzierung von Wasserkraftprojekt im mazedonischen Mavrovo Nationalpark ++ Damit ist auch das 2. große Wasserkraftprojekt im Mavrovo Nationalpark in Mazedonien gestoppt. Das bedeutet einen weiteren Etappensieg für den Schutz der Balkanflüsse vor der Zerstörung durch die Wasserkraftlobby.

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