Das 600 Jahre alte Zeynel Bey Tomb Denkmal soll für den Ilisu Stausee umgesiedelt werden. Dabei würde das Denkmal seine kulturelle und historische Bedeutung verlieren. © Hasankeyf Matters

Noch einmal fordert die Initiative to Keep Hasankeyf Alive gemeinsam mit einer internationalen Kooperation von Zivilorganisationen (inklusive Riverwatch) das niederländische und türkische Unternehmen verantwortlich für die geplanten Umsiedelung des historischen Zeynel Bey Tomb Monuments auf, sich von diesem Vorhaben zurückzuziehen. Dieses Monument von höchster kultureller Wichtigkeit soll umgesiedelt werden damit die Überflutung Hasankeyfs für den Ilisu Staudamm beginnen kann. Der Widerstand hält an.

Seht in diesem Video was Wasserkraft und der in Folge abgesenkte Wasserspiegel für Fische bedeutet. Die Problematik "Flachwasserzonen" bei Stauraumspülungen ist seit vielen Jahren bekannt. Die ökologischen Schäden an Fluss und Tier sind  beträchtlich. !!Achtung: Dieses Video enthält schockierende Bilder!!

In Graz geht der Protest um die Mur munter weiter. Hier die neuesten Videos dazu:

Blockieren für Anfänger: So gehts! Dieses Video zeigt wie man eine Baustelle besetzt und Bauarbeiten so lang wie mögich hinauszögert. Inklusive Rechtsbelehrung!

FASCHINGSMARSCH Rettet die Mur! In diesem Video sind Eindrücke vom

Nachdem sich bereits die Lokalbevölkerung, nationale und internationale Wissenschaftler und NGOs, sowie das EU Parlament gegen die geplanten Wasserkraftwerke an der Vjosa ausgesprochen haben vereinen sich nun auch die Bürgermeister des Vjosatals gegen die Staudämme. In einem offenen Brief äußerten die Bürgermeister von Përmet, Tepelenë, Memaliaj, Mallakastër and Selenicë die Bedenken der von ihnen vertretenen Bevölkerung.

Der "Arbeitskreis zum Schutz der Koralpe" und die Plattform "Rettet die Sulm", sowie viele weitere Organisationen, setzen sich seit vielen Jahren für die Erhaltung der Schwarzen Sulm ein. Sehen Sie den Vortrag "Die Schwarze Sulm - ein bedrothes Flussjuwel Österreichs" mit Univ.Doz. Dr. Johannes GEPP, Zoologe, Präsident des Naturschutzbundes Stmk und Dr. Walter POSTL, Mineraloge, freier wissenschaftl. Mitarbeiter am Studienzentrum Naturkunde

Am Freitag, dem 24. Februar findet in Graz wieder eine Kundgebung von "Rettet die Mur" statt. Komm mit, die Mur gehört auch dir ...Treffpunkt: 14 Uhr Augartensteg / Kundgebung: 15 Uhr Puchsteg. Zur Einstimmung im Video die Grazer Protesthymne "Rettet die Mur!", aufgenommen während der Kundgebung am 17.2. am Grazer Hauptplatz.

Foto: Franz Keppel

++ Mini-Beteiligung von 12,5% - Kraftwerk wird schöngerechnet - ein richtiger Investor nicht gefunden ++ Die VERBUND AG soll nun wieder marginal in das Projekt einsteigen. Damit beteiligt man sich am kritischsten Projekt Österreichs. Die Proteste rund um das zerstörerische Murkraftwerk in Graz reißen derweilen nicht ab.

Foto: Franz Keppel

Die Proteste in Graz wachsen ständig. Täglich gibt es Demonstrationen und auch Besetzungen auf der Baustelle. Menschen jeden Alters sind am Protest beteiligt. „Rettet die Mur“ fordert einen Baustopp für eine Nachdenkpause und die Volksbefragung. Der Energie Steiermark ist die Situation längst entglitten.

So sieht es nach dem Baummassaker an den Ufern der Mur in Graz aus. © Rettet die Mur

Wer sich einmal ein Bild machen will, wie „grün und sauber“ Wasserkraft ist, der hat dazu an der Mur in Graz nun DIE Gelegenheit. Vergangene Woche wurde in Vorbereitung auf das heiß umstrittene Grazer Wasserkraftwerk an den Ufern der Mur etwa 700 Bäume, darunter alte Silberweiden, Pappeln und Ulmen gefällt, unter Polizeischutz und gegen den Widerstand tausender Menschen.
 

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