Foto: Franz Keppel

16.598 Unterschriften wurden heute von der Plattform „Rettet die Mur“ im Bürgermeisteramt abgegeben. Die Grazer Bevölkerung entscheidet über die Staustufe. Es wird gefordert den Volksentscheid im Sinne der BürgerInnen korrekt und neutral durchzuführen. Große Risiken erwarten die Investoren bei verfrühten Baumaßnahmen.

Wasserkraft ist nicht grün, sie ist nicht einmal klimaneutral, wie die Wissenschaftler der Washington State University nun bestätigen. „In ihrer Studie, die nächste Woche im BioScience veröffentlicht wird, berichten die Forscher, dass Stauseen aller Art beachtenswerte Quellen des starken Treibhausgases Methan sind. Das Gas entsteht durch die Zersetzung von organischen Material unter Wasser,“ so der gestrige Report der Seattle Times...

Die Vjosa ist der letzte große Wildfluss Europas außerhalb Russland © Gregor Subic

++ 3-jähriger Baustopp für Wasserkraftwerke an der Vjosa in Albanien gefordert ++ Umweltprüfung nach EU-Standards dringend nötig ++ Memorandum an Premier Edi Rama übermittelt ++ am 25. September ist Internationaler Tag der Flüsse ++ Rechtzeitig zum Internationalen Tag der Flüsse am 25. September hat Europas letzter großer Wildfluss - die Vjosa in Albanien - namhafte Unterstützung aus aller Welt erhalten.

© Philipp Podesser

++ Presseaussendung Arbeitskreis zum Schutz der Koralpe/ Plattform Rettet die Schwarze Sulm ++ Am Freitag veranstaltete eine Allianz von Naturschutzorganisationen und Flussfreunden aus ganz Österreich ein „Fest für die Schwarze Sulm“ im steirischen Schwanberg. Nach einer naturschutzfachlichen Wanderung entlang des Flusses standen am Nachmittag eine Fotoausstellung sowie ein Impulsreferat auf dem Programm; im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit Landesumweltanwältin Ute Pöllinger und der Landtagsabgeordneten Sabine Jungwirth statt.

Wasserkraft ist überholt. Wann wird die Weltbank den globalen Durchbruch von Solar und Wind internalisieren? © Ulrich Eichelman

Wasserkraft ist ein Auslaufmodell. Wind und Solar – sozial- und umweltverträglicher, sowie auch wirtschaftlich sinnvoller als Wasserkraft – sind die Energiequellen der Gegenwart und Zukunft. Das wirft die Frage auf warum die Weltbank diese globale Wende im Erneuerbare-Energie-Sektor zu ignorieren scheint und stattdessen nachwievor auf milliardenschwere Staudammprojekte setzt...

Rettet die Mur Demo. Foto: Rainer Mörth

Ein neues Gutachten zeigt, dass die Aufsichtsratsentscheidung über die Murstaustufe Konsequenzen hat. Da das Projekt eindeutig unwirtschaftlich ist, hat der Aufsichtsrat aus juristischer Sicht die Pflicht, den Vorstand daran zu hindern, dieses Projekt weiterzuverfolgen - ansonsten drohen Strafverfahren. Lesen Sie die Presseaussendung der Initiative "Rettet die Mur"

Seiten