Die erste vergleichbare regionale Bewertung seit über einem Jahrzehnt dokumentiert die Verschlechterung des Zustands der letzten Wildflüsse Europas: Der Anteil unberührter Flussabschnitte ist seit 2012 von 30 Prozent auf 23 Prozent zurückgegangen – ein erschreckender Verlust von 2.450 Flusskilometern. Die Flüsse Albaniens wurden schneller zerstört als die anderer Balkanländer, vor allem durch Wasserkraftprojekte und Flussregulierungen.
Eine Koalition internationaler und bosnischer Wissenschaftler*innen sowie führender Umweltorganisationen legt heute Beweise vor, die das massenhafte Fischsterben am 12. September 2025 an der Oberen Neretva mit Betriebspraktiken des Wasserkraftwerks (WKW) Ulog in Verbindung bringen.
Am 24. September 2025 wurde der österreichische Gewässerökologe Prof. Dr. Fritz Schiemer, Vorsitzender von Riverwatch, von der Schweisfurth Stiftung mit dem mit 20.000 Euro dotierten Wolfgang Staab-Naturschutzpreis 2025 ausgezeichnet. Der Preis würdigt seinen herausragenden wissenschaftlichen und politischen Einsatz für den Schutz der Vjosa in Albanien.
Zwei Jahre nach ihrer historischen Ausweisung als Europas erster Wildfluss-Nationalpark im März 2023 steht die Vjosa weiterhin unter ständigem Druck.
Das Fehlen eines vorgeschriebenen ökologischen Abflusses aus einem Wasserkraft-Staudamm im griechischen Teil des Flusses Aoos/Vjosa gefährdet ein einzigartiges und sensibles Ökosystem. Eine neue wissenschaftliche Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit, eine Mindestabflussregelung zu schaffen, um die ökologischen Funktionen des Flusses wiederherzustellen und seine reiche Biodiversität zu bewahren.
Die serbische Organisation für politische Ökologie Polekol hat bei der Berner Konvention Beschwerde eingereicht und warnt, dass der Bau des Kleinwasserkraftwerks Gradina am Fluss Studenica geschützte Lebensräume und Arten von internationaler Bedeutung gefährden werde.
Ein Jahrzehnt nach der ersten systematischen Datensammlung über Wasserkraftprojekte auf dem Balkan, wurde nun ein neues Balkan Hydropower Update 2024 veröffentlicht.
Das Ministerium für Raumplanung, Bauwesen und Ökologie der Republik Srpska (BiH) hat die Genehmigung für die Umweltverträglichkeitstudie des kleinen Wasserkraftwerks "Janjina J-1" verweigert, was das Projekt damit stoppt. Diese Entscheidung stellt einen bedeutenden Sieg für die Janjina dar, einen wichtigen Zufluss der Drina, und bewahrt ihren natürlichen Verlauf sowie das Ökosystem.
The Ministry of Spatial Planning, Civil Engineering, and Ecology of the Republic of Srpska has officially rejected the Environmental Impact Study for the "Janjina J-1" small hydropower plant, stopping the project in its tracks!
Am 27. Januar veröffentlichte die International Union for Conservation of Nature (IUCN) einen Sachstandsbericht über das umstrittene Projekt zur Wasserausleitung aus der Shushica, einem wichtigen Zufluss der Vjosa in Albaniens Vjosa-Wildflussnationalpark (VWRNP).





















