Pressekonferenz für das Kamptal © Matthias Schickhofer

++ Neubau des Kamp-Kraftwerks Rosenburg wird Nagelprobe für Naturschutzpolitik – Kraftweksbau im Natura 2000 Gebiet darf nicht zum Präzedenzfall werden ++ Die Umweltschutzorganisationen Naturschutzbund (NÖ), Forum Wissenschaft und Umwelt, Riverwatch und WWF reagierten heute mit großer Besorgnis auf die jüngsten Angriffe der Regierungsparteien auf die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Parteistellung der NGOs in Umweltverfahren.

Sarajevo wurde zwischen dem 27. und 29. September zum Zentrum für europäische Flussschützer und Staudammgegner. Beim ersten „European Rivers Summit“ diskutierten 250 Personen aus über 30 Ländern, wie die Zerstörung von Europas Flüssen durch Wasserkraft gestoppt werden kann.

Am 30. 2018 Oktober wird Buatschink im Kunsthaus Horn (Wiener Straße 2) ein Benefitskonzert „fia unsa Kamptal“ geben (Beginn: 20 Uhr, Eintritt: freie Spende). Weil das Platzangebot nicht unbegrenzt ist, solltet ihr euch rechtzeitig eine (Gratis-) Eintrittskarte sichern!

KW Rosenburg muss weg! © Riverwatch

Im Rahmen der Pressekonferenz am 17.10 in Wien informieren Naturschutzorganisationen und Bürgerinitiative über den Stand des UVP-Verfahrens, analysieren die EVN-Unterlagen, und nehmen Stellung zum Thema Ausbau der Kleinwasserkraft sowie zum Frontalangriff der Bundesregierung gegen Naturschutz und Bürgerbeteiligung.

Auf dem ersten Europäischen Flussgipfel, der vom 27. bis 29. September in Sarajevo stattfand, äußerten die Teilnehmer ihre Emotionen zu ihren Flüssen! Die Flüsse sind unterschiedlich, aber die Botschaft ist immer die selbe: Rettet Europas Flüsse - Stoppt die Staudämme!

Vjosa und Valbona bekommen prominente Unterstützung! "Gesegnet seien freien Flüsse" ("Lum Lumi i Lirë"!) soll den bedrohten Flüssen Vjosa und Valbona eine Stimme geben und ein tiefes Echo des Bewusstseins in der Öffentlichkeit schaffen. Eda Zari und Elina Duni haben mit vielen KünstlerInnen zusammengearbeitet, um dieses großartige Lied und Video zu produzieren.

250 Personen aus über 30 Ländern nahmen am ersten Europäischen Flussgipfel in Sarajevo teil. Kunst © Luka Tomac (Kunst) und Flying Pangolin Film (Foto)

++ 250 Personen am ersten Gipfel zur Rettung der europäischen Flüsse ++ Teilnehmer fordern EU und Regierungen auf, nicht mehr in Wasserkraft zu investieren++ Sarajevo wurde zwischen dem 27. und 29. September zum Zentrum für europäische Flussschützer und Staudammgegner. 250 Personen aus über 30 Ländern diskutierten wie die Zerstörung von Europas Flüssen durch Wasserkraft gestoppt werden kann.

Gemeinsame Performance aller Künstler zum Abschluss des Balkan Rivers Konzerts. © Nick St. Oegger

++ Musiker Rambo Amadeus, Eda Zari, Damir Imamovic and Tamara Obrovac singen in Sarajevo gegen den Wasserkraft-Tsunami auf dem Balkan an ++ Hunderte Menschen erhoben ihre Stimme beim Konzert für die Balkanflüsse in Sarajevos Stadtzentrum am Samstag, 29. September. Sie sangen gemeinsam mit den populären Musikern um auf die massive Zerstörung der Flüsse auf dem ganzen Balkan aufmerksam zu machen.

Riverwatch fordert den Abriss des KW Rosenburg © Riverwatch

Für Empörung bei allen wichtigen Umweltschutzorganisationen sorgt eine Veröffentlichung der EVN in Niederösterreich. Im EVN-Journal III-2018 wird der Eindruck erweckt, dass das vom landeseigenen Energiekonzern EVN vorangetriebene Projekt eines kompletten Neubaus des Kampkraftwerks Rosenburg - im Natura 2000 Gebiet „Kamp und Kremstal“ - unter Beteiligung der Naturschutzorganisationen zustanden gekommen sei.

Kommt zu unserem gratis Open-Air-Konzert für die Balkanflüsse, am 29. September in Sarajevo! Berühmte KünstlerInnen aus dem Balkan erheben ihre Stimmen zum Schutz der letzten Wilflüsse Europas. Kommt und tanzt mit uns für freie Flüsse! KünstlerInnen: Rambo Amadeus, Eda Zari, Damir Imamovic, Tamara Obrovac, DJ Ismar

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